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ElbEnergie: Sicherstellung des Gasnetzbetriebs in Zeiten von Corona

06.04.2020

Maßnahmen und Vorbereitungen von ElbEnergie

ElbEnergie sichert als Gasnetzbetreiber die Energieversorgung von rund 24.000 Kunden in den Landkreisen Stade und Harburg. „Unsere Aufgabe in diesen Zeiten ist, einen sicheren und zuverlässigen Betrieb des Gasnetzes zu gewährleisten und gleichzeitig das Infektionsrisiko für unsere Kunden und Mitarbeiter zu minimieren.“, erläutert Christine Rudnik, Geschäftsführerin von ElbEnergie. Als Betreiber einer kritischen Infrastruktur verfügt Elb-Energie über ein etabliertes Störungs-, Notfall- und Krisenmanagement.

Der Unternehmenskrisenstab der HanseWerk-Gruppe, zu der ElbEnergie gehört, tritt bereits seit mehreren Wochen täglich telefonisch zusammen. Eine zentrale Expertengruppe verfolgt fortlaufend die Entwicklung der Virusverbreitung und die Empfehlungen der Behörden. Sie führt Risikobeurteilungen durch und ordnet Präventionsmaßahmen nach Absprache mit dem unternehmenszugehörigen Betriebsarzt an. Hierzu stehen HanseWerk und Elbenergie auch in enger Abstimmung mit dem E.ON-Unternehmensverbund.

Folgende weitere Maßnahmen wurden konsequent umgesetzt:

-    Sämtliche Arbeiten an den Energienetzen – insbesondere Entstörungs- und technisch notwendige Wartungsarbeiten – finden unter den gebotenen Abstands- und Hygienemaßnahmen statt.
-    Am Standort hat ElbEnergie ihre Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen verschärft. Hierzu wurde der Einlass ins Gebäude vorübergehend eingeschränkt, in kritischen Bereichen haben nur noch die di¬rekt dort arbeitenden Kolleginnen und Kollegen Zugang.
-    Das Kundencenter in Hittfeld ist für persönliche Kundenkontakte gesperrt. Die Erreichbarkeit per Mail und Telefon besteht wie bisher.
-    Besonders sensible Bereiche, wie zum Beispiel die Leitwarten für die Netze, sind identifiziert und entsprechende Notfallpläne zur Aufrechterhaltung des Betriebs erarbeitet – dazu gehören auch Vorbereitungen zu einer freiwilligen Kasernierung der Mitarbeiter.
-    Sämtliche Mitarbeiter in kritischen Funktionen sind geschult, wie sie sich in einem Krisenfall zu verhalten haben. Zusätzliche Maßnahmen sind beispielsweise der besondere Schutz bestimmter Schlüsselpersonen durch abgetrennte Arbeitsbereiche oder eine kontaktlose Schichtübergabe.
-    Ein großer Teil der Mitarbeiter arbeitet derzeit vom Homeoffice aus. Techniker, die vor Ort am Netz arbeiten müssen, sind mit einer Spezialausrüstung zur Minimierung des Infektionsrisikos ausgestattet (s. Abbildung unten).
-    ElbEnergie hat bereits seit Anfang März für alle Mitarbeiter ein vorübergehendes Geschäftsreiseverbot ausgesprochen.
-    Veranstaltungen – intern wie extern – wurden abgesagt und Präsenztermine durch Telefon- oder Videokonferenzen ersetzt.
-    Rückkehrer aus Risikogebieten arbeiten vorsorglich mindestens 14 Tage im Homeoffice, auch wenn kein individueller Verdachtsfall vorliegt.